Projekt - T Billstedt Center
Vom Montag, den 16. Juni 2008 bis Donnerstag den 19. Juni hat die Bundeswehr ihr
Siegerprojekt des Victor Klemperer Preises im Billstedt Center vorgestellt, dass
bereits im
Bundesministerium der Verteidigung in Bonn ausgestellt wurde. Die
Freiwilligenbörse Hamburg war mit Gaby Wrage, Thomas Ritter und Bernd P. Holst am
Stand vertreten.
Über Michael Neumann,
den Fraktionsvorsitzenden der Hamburger Bürgerschaft,
entstand der Kontakt zwischen der
Bundeswehr, der Sultan Ahmet Moschee und der Freiwilligenbörse Hamburg.
Nachdem die Bundeswehr und der Kulturverein mehrmals in den
Räumen der
Sultan
Ahmet Moschee Moschee gemeinsam gebetet und diskutiert haben, entstand in der
Bundeswehr das
Projekt T. Die Soldatinnen und Soldaten der Unteroffiziersschule der
Luftwaffe in Appen
bekamen dafür den ersten Preis verliehen.
Der Preis
wurde über das
ZDF,
die Dresdner Bank, den
Bundespräsidenten und dem
Verteidigungsminister publik gemacht. Da der Grundstein in der
Zusammenarbeit der Freiwilligenbörse mit der
Sultan Ahmet Moschee entstanden ist, war es folgerichtig, dass die Ausstellung
nach ihrem Start in den Räumen des Verteidigungsministeriums, nach Billstedt
kam. Ein Dank an das ECE Center Management das
die Ausstellung im Billstedt Center
ermöglicht hat.
Der von 14 jungen Soldatinnen und Soldaten der
Unteroffiziersschule der Luftwaffe in Appen
erstellte Bildband befasst sich mit dem Thema „Toleranz in der Bundeswehr“.
Bemerkenswert am „Projekt T“ ist die selbstkritische Auseinandersetzung mit dem
Thema: Wie lässt sich Toleranz gegenüber unterschiedlichsten Lebensweisen
ausüben? Sei es unterschiedliche Glaubensrichtungen, sexuelle Orientierungen,
Behinderungen etc. Und wie lassen sich individuelle Freiräume mit den
streng hierarchischen und straff organisierten Strukturen der Bundeswehr
vereinbaren?


Die 4 Tage haben viele interessante und anregende Gespräche gebracht, deshalb
erwägt die Bundeswehr jährlich Ausstellungen in Verkaufshäusern durch zu führen
um für sich und ihre Einsätze zu werben.Die Soldatinnen und Soldaten waren sehr zufrieden,
weil sie Auskünfte geben konnten, in
einem Stadtteil der von vielen Muslimen bewohnt wird.


Die Freiwilligenbörse
Hamburg hat es sehr gefreut, dass sich die
Helmut
Schmidt Universität sehr mit diesem Projekt identifiziert hat. Eingedenk der
Tatsache dass
Helmut
Schmidt dieses Jahr 90 wird, wird es ein Handbuch geben in dem
hoffentlich die Moschee, und das Projekt "Dialoge
im Stadtteil" und die Freiwilligenbörse vertreten sein werden.
Thomas Ritter, 22.06.2008
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