Invasion der Roboter in
Billstedt
Die bundesweite Ausstellung "Roboter der Zukunft" startete
ihre Tournee, dank des ECE Center Managers Klaus Banner im Billstedt Center.
Klaus Banner und Justine Kluge begrüßten den neuen Hamburger Senator für
Wirtschaft und Arbeit:
Axel Gedaschko, den Bezirksbürgermeister
Hamburg-Mitte
Markus Schreiber und den Hauptgeschäftsführer
der ECE Management Gruppe Dr. Andreas Mattner.

Passend zur Ausstellung hatte das Team der
HipHop Akademie eine
Choreographie entworfen und durch Auftritte gezeigt was in diesem tollen Projekt
des Kulturpalast in Billstedt steckt. Es waren tolle Impulse um Jugendliche für
Technik zu sensibilisieren und zu begeistern. Unser Wirtschaftssenator Axel
Gedaschko war ofensichtlich überrascht über die Qualität der Ausstellung und die
fachkundige Führung. Ebenfalls sichtbar, begeisterte Gedaschko die Darbietung
der HipHop Akademie, die er als ehemaliger Senator für
Stadtentwicklung und Umwelt gefördert und
eröffnet hatte.

Markus Schreiber dankte in seiner Ansprache dem Management der
ECE für diese Ausstellung. Insbesondere hob M. Schreiber hervor dass Klaus
Banner in beeindruckender Weise in den 9 Monaten als Center Manager eine Öffnung
in den Stadtteil betrieben hat, die Hamburgweit Vorbildfunktion für andere
Unternehmen haben könnte. Zeigt doch sein Engagement, dass die Fortsetzung der
Arbeit der Frau Brendel noch getopt werden konnte.

Offensichtlich erfreuten Dr. Klaus Mattner von der ECE Gruppe
diese Passagen Schreibers Rede sehr. Bleibt zu hoffen dass der ausgewiesene
Hamburg Freezer´s Fan Mattner bei der wiederkehrenden Frau Ludmila Brendel Wert
auf die Kontinuität in dieser Politik der Öffnung in den Stadtteil legt. Bleibt
zu wünschen dass viele Schulklassen die Gelegenheit nutzen um die Ausstellung in
Billstedt zu besichtigen und sich am Wettbewerb beteiligen.
Der Wettbewerb richtet sich an Schüler im Alter von 12 bis 18 Jahren, die
Mannschaften bis zu 8 Schülern bilden. Die Mannschaften bekommen einen Bausatz
zur Verfügung gestellt, mit dem sie in drei Monaten Vorbereitungszeit einen
Roboter bauen sollen, der verschiedene Aufgaben lösen kann. Dabei beschäftigen
sich die Schüler mit Themen wie der Sensorik, Elektronik und Programmierung der
Roboter, und üben sich in Gruppenarbeit und taktischem Arbeiten.
Im Wettbewerb sollen die Mannschaften mit ihrem Roboter einen Planeten
erkunden: der Roboter muss sich in dem fremden Terrain orientieren und zur
Basisstation finden. Auf dem Weg dahin soll er Hindernisse gekonnt umfahren und
die umherliegenden Energiewürfel im Startfeld sammeln. Das Team, das diese
Mission am besten bewältigen kann, gewinnt den Wettbewerb.
Grußwort von Alexander Otto ECE Projektmanagement Vorsitzender der
Geschäftsführung .....hier klicken
Grußwort von Dagmar G. Wöhrl MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim
Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Koordinatorin der Bundesregierung
für die Maritime Wirtschaft ....hier klicken
Grußwort des Präses der Handelskammer Hamburg, Dr. Karl-Joachim Dreyer
....hier klicken
Begriffsdefinition – Was steht hinter dem Begriff
"Roboter – Robotics"?
Die Bezeichnung Roboter leitet sich aus dem Ursprung
„Frondienst leisten“ sowie „ausüben schwerer Tätigkeiten“ ab, welche in
abgewandelten Formen bis in das 14. Jahrhundert zurückreichen. Roboter als Bezeichnung für eine „Menschmaschine“
verwendete erstmals 1920, der tschechische Autor Karel Capek. Außerdem sind Skizzen von Leonardo da Vinci aus dem
15.Jahrhundert bekannt, die derartige Maschinen abbilden. Die technische
Vorraussetzung solche Zeichnungen zu realisieren, war natürlich damals noch
nicht gegeben.
Roboter in der Gegenwart
Aus der modernen Industrie, sind Roboter heute schon
gar nicht mehr wegzudenken. Sie kommen als Montage-, Schweiß- oder
Bestückungshilfen in großer Zahl vor und erledigen hierbei Aufgaben, die schwer
zugänglich, hoch präzise, oder gefährlich sind. Diese Roboter sind mit zahlreichen Sensoren zur
Bilderfassung, Orientierung, und Kommunikation bestückt um Ihre Aufgaben optimal
erledigen zu können.
Grußwort von Alexander Otto ECE
Projektmanagement Vorsitzender der GeschäftsführungIch freue mich mit
Ihnen zusammen auf die Aktion „Das Jahrhundert der Roboter“ im
Billstedt-Center. Die Ausstellung vermittelt viele unterschiedliche Einblicke
in die Welt der Roboter und zeigt ihre Einsatzmöglichkeiten – wie z. B. als
Industrieroboter, als Helfer im Haushalt oder als Roboter im Weltraum. In
diesem Zusammenhang ist auch die Bionik wichtig – die Erforschung und
Übertragung von Konstruktionsprinzipien und Problemlösungen der Natur in
technische Anwendungen.
Roboter und Computer sind aus unserem alltäglichen Leben nicht mehr
wegzudenken. Dabei werden die nützlichen Helfer immer kleiner und
„intelligenter“. Für die Entwicklung neuer Robotergenerationen benötigen wir
junge Menschen, die sich für diese Technologien begeistern.
Der Schülerwettbewerb im Billstedt-Center ist eine großartige Möglichkeit,
kreativen Köpfen die Welt der Roboter näher zu bringen. Die Teilnehmer können
ihren eigenen Roboter entwickeln, der beim Wettbewerb durch Programmierung
eine vorgegebene Aufgabe bewältigen muss. Das ist Unterricht einmal anders:
Kinder und Jugendliche können hautnah mit Materialien und Werkstoffen arbeiten
und naturwissenschaftliche Zusammenhänge spielerisch begreifen. In der
Roboterwerkstatt im Billstedt-Center kann sich jeder Teilnehmer als Ingenieur
beweisen.
Für die Zukunft unserer Gesellschaft und den Standort Deutschland ist es
von großer Bedeutung, dass junge Menschen die Möglichkeit erhalten, ihre Ideen
einzubringen und innovative Erfindungen umzusetzen. Dazu soll die Aktion im
Billstedt -Center einen Beitrag leisten. Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und
Teilnehmern viel Freude und viel Erfolg.
Ihr Alexander Otto

Grußwort von Dagmar G. Wöhrl MdB,
Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und
Technologie, Koordinatorin der Bundesregierung für die Maritime Wirtschaft
Das Jahrhundert der Roboter beginnt 2008 in Hamburg. Hier werden Kinder
„fit für die Zukunft“ gemacht. Es ist faszinierend zu sehen, wie
Schülerinnen und Schüler in kurzer Zeit einen Roboter bauen. Nebenbei lernen
Kinder und Jugendliche, dass Technik und Naturwissenschaften etwas mit dem
täglichen Leben zu tun haben und nicht bloßer Unterrichtsstoff sind. Die
interaktive Ausstellung „Das Jahrhundert der Roboter“ und der
Schülerwettbewerb sind wichtige Bausteine, um mehr Kinder und Jugendliche
für Technik zu begeistern.
Oftmals führen naturwissenschaftliche und technische Fächer in der Schule
ein Schattendasein. Nur wenige wählen noch Physik als Leistungskurs. Dabei
braucht der Innovationsstandort Deutschland gerade solche Fachkräfte, die
eine fundierte naturwissenschaftlich-technische Ausbildung haben. Ohne
qualifizierte, leistungsbereite Menschen, die offen sind für Neues, können
wir im internationalen technologischen Wettbewerb nicht bestehen. Daher ist
es notwendig auszubilden, weiterzubilden und insbesondere junge Menschen für
Naturwissenschaft und Technik begeistern.
Eine konsequente Qualifizierung der Menschen erhält und sichert den
Technologiestandort Deutschland und damit unseren Wohlstand auch für das 21.
Jahrhundert. Daher hat die Bundesregierung Anfang des Jahres die Nationale
Qualifizierungsinitiative verabschiedet. Ein wichtiges Element ist dabei die
Werbung für technische und naturwissenschaftliche Fächer. Diese Ausstellung
zeigt, wie praxisnah Themen wie Technik und Robotik vermittelt werden
können.
Roboter sind heute aus unserem Leben auf der Erde und im Weltall nicht
mehr wegzudenken. Zukünftig werden noch intelligentere Roboter konstruiert,
die unseren Alltag erleichtern und verbessern. Für diese neuen Technologien
müssen wir heute die Kinder und Jugendliche begeistern, denn sie sind die
zukünftigen Ingenieurinnen und Ingenieure, die später Roboter und
Technologien entwickeln. Mit dieser Ausstellung wird der Stellenwert von
Technik und Robotik in der Gesellschaft gestärkt. Ich habe daher gerne die
Schirmherrschaft übernommen und wünsche der Ausstellung und allen
Schülerinnen und Schüler, die am Wettbewerb teilnehmen, viel Erfolg.
Ihre Dagmar Wöhrl

Grußwort des Präses der Handelskammer Hamburg,
Dr. Karl-Joachim Dreyer
Deutschland ist ein vergleichsweise rohstoffarmes Land. Es ist zu einer
Binsenweisheit geworden, dass wir unseren Wohlstand nur über den Rohstoff
„Wissen“ halten können. Dafür müssen wir bereit sein, in diesen Rohstoff
verstärkt zu investieren. Die Ausstellung „Das Jahrhundert der Roboter“
leistet genau das: Sie vermittelt Wissen über Roboter, einer Technikform, die
aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Der begleitende
Schülerwettbewerb animiert Schülerinnen und Schüler, sich mit der
Robotertechnik besonders intensiv auseinanderzusetzen, indem sie einen Roboter
bauen und mit ihm umzugehen lernen.
Wenn wir unseren Technologievorsprung
halten und ausbauen wollen, müssen wir jungen Menschen Gelegenheit geben zu
erkennen, dass technische Berufe spannende Tätigkeiten beinhalten. Hier ist
besonders die Schule gefragt. Ich freue mich besonders, dass der Wettbewerb
gerade die Schulen dabei unterstützt, Schülerinnen und Schüler am konkreten
Beispiel der Roboter zu zeigen, wie wichtig Technik für das menschliche Leben
ist.
Aus Sicht der Wirtschaft ist es ein unschätzbarer Vorteil, wenn sich junge
Menschen so früh wie möglich mit Innovationen und Technik beschäftigen. Die
Unternehmen benötigen gut ausgebildete Techniker und Ingenieure – gerade am
Standort Hamburg. Besonders die Luftfahrtindustrie, der Schiffbau, die
erneuerbaren Energien und der Maschinenbau sind hier Technologietreiber. In
Hamburg sichert ein technischer Beruf in der Regel ein gutes Auskommen.
In diesen technischen Berufen entwickeln Menschen Innovationen. Durch eine
Innovation entsteht etwas Neues und Nutzbares. Die Wirtschaft macht
Innovationen der Allgemeinheit zugänglich, indem sie innovative Produkte auf
den Markt bringt. In Innovationen, die durch den technischen Fortschritt
möglich werden und durch die technischer Fortschritt möglich wird, liegen die
Chancen für unsere Zukunft. Sie sind der Garant für unseren Wohlstand.
Nur mit Innovationen können wir in Deutschland unseren technologischen
Vorsprung sichern. Die Ausstellung „Das Jahrhundert der Roboter“ ist ein
hervorragender Beitrag, die Bedeutung von Innovationen und ihre Vorteile
herauszustellen. Ich wünsche daher den Veranstaltern der Ausstellung und den
Schülerinnen und Schülern im Wettbewerb viel Erfolg!
Ihr Dr.
Karl-Joachim Dreyer